Jonathan und David waren echt super Freunde. Sie haben zueinander gehalten und sich gegenseitig geholfen. Auch wenn Jonathan sich dafür sogar gegen seinen Vater stellen musste.

 So einen Freund oder auch eine Freundin zu haben ist echt klasse.

Sicher habt ihr auch Freunde. Mit denen seid ihr gerne zusammen. Ihr verbringt gerne Zeit miteinander, spielt zusammen und ihr freut euch, euch im Kindergarten oder der Schule zu sehen. Und zu denen haltet ihr. Für die setzt ihr euch ein, wenn es Streit gibt oder helft ihnen, wenn sie mal Hilfe brauchen. Das ist super.

Von David und Jonathan können wir ein paar Dinge lernen, die für echte Freundschaft super wichtig sind:

  1. Echte Freunde beschenken sich ohne ein Gegengeschenk zu erwarten: Jonathan beschenkt David mit seiner wertvollen Rüstung und zeigt ihm so seine Freundschaft. Er erwartet kein Gegengeschenk, sondern will einfach nur sagen: Du bist mir so wichtig!
  2. Echte Freunde können auch hinten anstehen: Man muss sich auch mal selbst zurücknehmen und dem anderen etwas gönnen. Jonathan wusste, dass David der neue König werden soll, obwohl ja er eigentlich der Königssohn war. Er wusste aber: Gott hat David ausgesucht. Und das hat er nicht nur akzeptiert, sondern seinen Freund sogar unterstützt.
  3. Echte Freunde ermutigen sich gegenseitig und sind füreinander da: Jonathan war für David da. Er unterstützte ihn voll. Später besucht er in sogar in der Wüste und spricht ihm nochmal Mut zu. Auch das tun Freunde. Kinder und erwachsene Freunde.
  4. Echte Freunde stehen füreinander ein: Jonathan widerspricht seinem Vater und setzt sich bei ihm für seinen Freund David ein. So mutig sind echte Freunde füreinander.

Ich will euch jetzt noch einen echten Freund vorstellen, der immer da ist, obwohl man ihn nicht sehen kann. Dieser Freund verbringt auch unglaublich gern Zeit mit euch. Der hält immer zu euch. Und er hilft euch auf jeden Fall, wenn ihr Hilfe braucht.

Der Freund heißt Jesus.

Jesus ist ein super Freund. Der allerbeste Freund den man haben kann.

  1. Jesus hat uns auch ganz viel geschenkt. Am Ende sogar sich selbst. Er ist nämlich für die Freundschaft zu uns gestorben und wieder auferstanden.  Damit hat er uns gezeigt: Ich geb wirklich alles für dich, weil du mir so wichtig bist.
  2. Er hat sich auch hinten angestellt. Er war im Himmel bei Gott und ist dann zu uns Menschen gekommen, obwohl es bei Gott viel gemütlicher war. Für uns. Um uns zu zeigen, wir arg er uns mag und wie wichtig wir ihm sind.
  3. Jesus hat ganz viele Dinge gesagt, die uns ermutigen. Die können wir in der Bibel lesen. So spricht Jesus uns heute noch Mut zu, wenn wir Angst haben.
  4. Jesus setzt sich für dich ein. Bei seinem Vater, bei Gott. Wenn wir etwas machen, was Gott blöd findet oder halt so gar nicht nett sind, dann sagt Jesus zu Gott: „Das ist mein Freund oder meine Freundin. Ich nehm die Strafe auch mich.“ Und Gott vergibt uns dann das Blöde. Jesus steht für uns ein.

Ich finde, Jesus ist ein super bester Freund. Und er möchte auch dein bester Freund sein. Jetzt kann man Freundschaft nicht erzwingen. Man kann niemand befehlen, dass er der Freund oder die Freundin sein muss. Aber Jesus macht dir das Freunschaftsangebot und du kannst jetzt reagieren.

Ich würde euch sagen: Probiert es mal aus, wie es ist, wenn Jesus euer bester Freund ist.

Wie kann man mit ihm zusammen sein? Fußball spielen geht ja zum Beispiel nicht.

Aber man kann mit ihm reden. Immer und überall. Man kann ihm alles erzählen. Man kann ihn kennenlernen, wenn man in der Bibel die Geschichten von ihm liest. Und man kann die Freundschaft leben, indem man Lieder für und über ihn singt.

David und Jonathan waren beste Freunde. Und Jesus will dein bester Freund sein. Ich lade dich ein: Werde auch ein Freund von Jesus. Amen.

Die Predigt wurde im Feierzeit Gottesdienst (Familiengottesdienst) im Gemeindehaus Ruit am 9. Februar 2025 gehalten.

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